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Okay, mein erster Eindruck oder vielmehr meine ersten Eindrücke waren durchweg positiv. Anders kann ich es eigentlich gar nicht sagen.
Für mich hat mein Aupair-Jahr an dem Abend begonnen, als ich von meiner Gastfamilie am Flughafen abgeholt wurde. Es war fast Mitternacht und die Kinder haben schon geschlafen, aber meine Gastmutter und ihre Cousine haben mich super herzlich in Empfang genommen.
In Deutschland habe ich schon so oft gehört, wie Amerikaner als oberflächlich bezeichnet werden, aufgrund dieser enormen überschwenglichen Freude, die sie auch bei den geringsten Kleinigkeiten zeigen. Also, ich muss sagen, dass genau das so unheimlich liebenswert ist. Man kommt in einem fremden Land an, kennt niemanden und muss jetzt erst mal ein Jahr ohne seine Familie und Freunde auskommen. Ich habe mich nicht so toll gefühlt, als ich in die USA geflogen bin. Aber als ich in North Carolina ankam, wurde ich begrüßt, als würde ich schon seit Jahren zur Familie gehören. Ich kann gar nicht beschreiben, wie erleichtert ich war. Auf einmal war man nicht mehr alleine, auf einmal war da doch Familie. Am nächsten Tag habe ich dann erst mal die Kinder kennen gelernt. Am Anfang des Tages waren sie noch etwas scheu und zurückhaltend, aber als der Tag dem Ende entgegen ging, war ich schon ihre beste Freundin und wurde bei jeder Gelegenheit mit Küsschen überschüttet. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Ich liebe "meine" Kinder sehr und es bricht mir regelrecht das Herz, wenn ich daran denke, sie bald nicht mehr jeden Tag um mich zu haben.
Das war etwas, was ich nicht erwartet hatte. Dass ich mich innerhalb eines Jahres so an die Anwesenheit dieser Kinder gewöhnen würde. Natürlich, dachte ich, würde ich sie vermissen, aber das es so schwer werden würde, hätte ich nicht erwartet. Also, egal, was in eurem Aupair-Jahr auf euch zukommt, was für Schwierigkeiten ihr manchmal auch haben werdet, nichts wird so schwer werden, wie von "euren" Kindern Abschied zu nehmen. Aber egal, was man tut, es gibt wohl nichts, um sich darauf vorzubereiten.
Abgesehen von der neu gefundenen Familie, habe ich auch noch viele super nette Menschen in allen anderen Lebensbereichen kennen gelernt. Wer hätte gedacht, dass ich die beste Freundin, die ich je hatte, hier in den USA kennen lernen würde, obwohl wir beide aus Deutschland kommen? Da muss man erst in die USA reisen, um jemanden aus Deutschland kennen zu lernen.
Vom ersten Tag an war ich total begeistert von den USA und diese Begeisterung hält immer noch an. Manchmal tritt sie etwas in den Hintergrund, aber dann in ganz alltagsüblichen Situationen kommt sie wieder zum Vorschein. Mir passiert das oft, wenn ich "meine" Kinder gerade zu Schule gebracht habe und wieder nach Hause fahre, dass mir plötzlich in den Kopf kommt: "Du bist in den USA! Du fährst eine Straße in den USA entlang! "Oder auch wenn man mit Freunden etwas unternimmt, es immer später wird und dann davon spricht, dass man müde ist und besser bald nach Hause fährt, "Nach Hause! Ich habe ein Zuhause in den USA!" Dieser Stolz hier zu sein, hat mich nie ganz verlassen. Man fühlt sich unheimlich geehrt, an dieser ganzen "Sache" teilzuhaben.
Fettnäpfchen! Also, ehrlich gesagt, habe ich unheimliche Schwierigkeiten mich an die Fettnäpfchen zu erinnern, in die ich reingelatscht bin. Das ist genau wie bei der Schulzeit, im Endeffekt erinnert man sich nur noch an die schönen Dinge.
Es kommt immer mal vor, dass man ein Wort falsch benutzt oder etwas falsch versteht, aber die Amis sehen so was eigentlich immer mit viel Humor und sind immer bereit einem etwas zu erklären. Eine Freundin hat mir von ihrem größten Fettnäpfchen erzählt.
Sie wollte Bastelkram für ihre Kinder kaufen und wollte dann ihre Gastmutter fragen, ob sie auch einen Radiergummi für die Kinder besorgen soll. So, wie wir das alle im Schulenglisch gelernt haben, hat sie nach einem "rubber" gefragt. In den USA versteht man darunter allerdings ein Kondom. Ihre Gastmutter hat schon ziemlich blöde geguckt und meine Freundin hat versucht, zu erklären, was sie meinte, da ihre Gastmutter sie offensichtlich nicht verstand. Als beide gemerkt hatten, wovon der andere gesprochen hat, haben sie sich vor lachen nicht mehr eingekriegt. Auch die blödesten Situationen enden meistens mit viel Humor. Dafür muss man die Amis doch einfach mögen, oder?!
Es gab für mich nicht eine Sekunde, in der ich bereut habe, diesen Schritt getan zu haben. Ein Jahr in den USA war schon immer mein Traum gewesen und jetzt hat er sich endlich erfüllt. Ich wünsche euch allen eine genauso tolle Zeit, wie ich sie hatte!

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