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Aupair-Index - Spanien

 

Wichtig für Au Pairs, die nach Spanien möchten:

1. Mit den Kindern deutsch reden...

Viele spanische Familien teilen dem Au Pair die Hauptaufgabe zu, mit den Kindern deutsch zu sprechen. Dass sich dadurch das Spanisch lernen etwas verzögert, sollte dem Au Pair daher vorher bewusst sein. Ich würde es jedoch nicht als Nachteil sehen, denn es hilft vor allem anfangs sehr, jemanden zu haben, mit dem man noch deutsch reden kann (besonders gegen Heimweh). Am Ende des Jahres ist man meiner Meinung nach auf dem gleichen Sprachlevel wie Au Pairs in nicht-deutschsprachigen Familien - wenn nicht, kann das auch an der Faulheit von einem selbst liegen, denn natürlich fällt einem die Sprache nicht einfach in den Schoß!

2. Spanien ist nicht gleich Spanien
Man sollte sich auf jeden Fall bevor man als Au Pair nach Spanien geht vorher im Klaren darüber sein, wohin man denn nun genau nach Spanien möchte, denn jede Region ist anders - nicht nur vom Klima und von den Menschen her.
Dass es in Madrid auch einmal richtig schneit und bitterkalt ist, hätte ich vorher gar nicht gewußt. Was viele ebenfalls nicht wissen: In Spanien wird nicht nur "spanisch" gesprochen - was wir mit dem kastellanischen gleichsetzen. In Katalonien (somit auch in Barcelona) spricht man z.B. katalanisch, wo man dann kein "por favor" als Bitte zu hören bekommt, sondern ein "si us plau". Im Norden Spaniens befindet sich das Baskenland, in dem man baskisch (euskadi) spricht - wieder eine völlig andere Sprache. Im Nordwesten liegt Galicien, in dem sich angeblich der regenreichste Punkt Europas befindet, hier spricht man galicisch.
Um also das typische Spanisch zu lernen, sollte man möglichst in das Zentrum Spaniens - also Kastilien etc. - kommen. In Andalusien ist die Sprache weitgehend gleich (wie in Kastilien), allerdings gibt es hier viele verschiedene Akzente (z.B. wird das "z" wie in "zapato" = Schuh nicht gelispelt, sondern wie ein normales "s" ausgesprochen).
Ich will hiermit jedoch auf keinen Fall sagen, dass das "richtige" Spanisch das Beste ist - diese Wahl bleibt jedem Selbst überlassen und solange man Spanisch nicht für den Beruf benötigt, sollte man eher nach der Sympatie für die Gastfamilie und seiner Traumstadt / seinem Traumgebiet gehen als nach den sprachlichen Unterschieden.

Voraussetzungen und Bedingungen:

Alter:

zwischen 18 und 27

Sprachkenntnisse:

Spanisch-Grundkenntnisse von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig

Sonstiges:

Kinder-Betreuungsnachweise erforderlich
Männliche Au Pairs haben leider fast keine Chance

Dauer:

3-12 Monate; oft beginnt das Au Pair Jahr im September, da es sich am Schuljahr orientiert

Arbeitszeit:

30 Stunden pro Woche + 2-3x wöchentlich Babysitting
1 Tag pro Woche und ein Wochenende pro Monat müssen komplett frei sein

Taschengeld:

ca. 180-210 EUR pro Monat

Urlaub:

es besteht kein Urlaubsanspruch; nach Absprache können aber pro halbes Jahr Aufenthalt 1-2 Wochen bezahlter Urlaub vereinbart werden

Versicherung:

Nach Möglichkeit sollte die bestehende Versicherung beibehalten werden.
Manche spanischen Gastfamilien versichern das Au Pair mit, jedoch sind sie dazu nicht verpflichtet.
Ist man gesetzlich versichert, kann man sich im Krankheitsfall mit dem Anspruchsausweis E111 (bzw. E109) an ein medizinisches Zentrum der Sozialversicherung (INSS) wenden.

Einreisebestimmungen:
Für EU- Mitglieder genügt der Personalausweis oder Reisepass, wenn er noch mind. 3 Monate über geplanten Aufenthalt hinaus gültig ist.
Bei einem Aufenthalt von mehr als 3 Monaten muss man sich bei der Ausländerbehörde melden.


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