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Aupair-Index - Schweiz

 

Voraussetzungen und Arbeitsverhältnisse:

Alter:

zwischen 18 und 30 Jahre

Sprachkenntnisse:

Grundkenntnisse in französisch bzw. italienisch, je nach zukünftigem Aufenthaltsort

Sonstiges:

Nachweis über Kinderbetreuung und über Erfüllung der obligatorischen Schulpflicht erforderlich
Es werden nur weibliche Bewerber akzeptiert

Dauer:

normalerweise 11-12 Monate; Beginn im September und Ende im Juli oder August; maximal 18 Monate Aufenthalt

Arbeitszeit:

Maximal 30 Stunden pro Woche
mindestens eineinhalb Tage pro Woche müssen frei sein.
Mindestens zwei freie Tage pro Monat müssen auf Sonntag fallen.
An freien Tagen oder Nachmittagen besteht auch am Abend keine Arbeitsverpflichtung. Hat die Au-pair-Angestellte einen halben Tag frei, darf die restliche Arbeitszeit nur ein halbes Tagespensum umfassen( maximal vier Stunden).

Taschengeld:

(eigentlich müsste man hier von Lohn sprechen) 450 bis 560 Schweizer Franken (=307 bis 380 EUR)
Davon können 50 Prozent an der Krankenversicherungsprämie abgezogen werden.

Urlaub:

is 20 Jahre hat man Anspruch auf 5 Wochen Urlaub im Jahr; über 20 Jahre auf 4 Wochen
Der Urlaub ist außerhalb der Gastfamilie zu verbringen und der Zeitpunkt des Urlaubs kann von der Gastfamilie festgestgelegt werden

Versicherung:
Die Aupair-Angestellte muss durch den Arbeitgeber gegen Krankheit sowie "Betriebs- und Nichtbetriebsunfall" versichert werden. Mindestens die Hälfte der Kranken- und Unfallversicherungskosten müssen von der Gastfamilie übernommen werden. Die Leistungen der Krankenversicherung können allerdings vielfach erst drei Monate nach Versicherungsbeginn in Anspruch genommen werden, weil die Versicherungsgesellschaften sich eine Kranzzeit vorbehalten.
Wer in Deutschland gesetzlich (mit-)versichert ist, übergibt den Anspruchsausweis CH11 bei stationärer Behandlung dem Krankenhaus. Ärztliche und zahnärztliche Behandlungen sowie Arzneimittel müssen zunächst selbst bezahlt werden. Nach der Rückkehr ins Heimatland erstatten die gesetzlichen Versicherungen einen großen Teil der Kosten.
Achtung: Arzt- und Krankenhauskosten in der Schweiz sind sehr hoch!
Wer keiner gesetzlichen Versicherung in Deutschland angehört, muss sich auf jeden Fall für die ersten drei Monate (Karenzzeit) im Heimatland privat versichern.
Ab 18 Jahren sind Au-pairs beitragspflichtig für die Renten-, Invaliden- und Arbeitslosenversicherung. Die Beiträge bemessen sich am Bruttolohn und sind je zur Hälfte von der Gastfamilie und dem Au-pair zu tragen. Aufgrund des Sozialversicherungsabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz ist eine Anrechnung auf spätere Rentenansprüche möglich. Informieren kann man sich darüber bei der Beratungsstelle der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte unter der kostenfreien Telefon-Nummer 0800 333 1919.

Einreisebestimmungen:
Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten können zunächst mit dem gültigen Personalausweis oder Reisepass einreisen. Bei beabsichtigter Arbeitsaufnahme - darunter fallen auch Aupair-Aufenthalte - müssen alle Ausländer die Zusicherung der Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis vorweisen. Diese muss vor Einreise vom Arbeitgeber, also der Gastfamilie, beim regional zuständigen Arbeitsamt beantragt werden. Dazu muss die Gastfamilie die Formulare "Erklärung zur Einstellung von Au-pair-Angestellten" und das "Einreisegesuch" beim Arbeitsamt einreichen. Die oder der Aupair-Angestellte darf erst dann zur Einreise aufgefordert werden, wenn die schriftliche Bewilligung der kantonalen Fremdenpolizei vorliegt.

Speziell für Au Pairs:
Der Aupair Austausch ist in der Schweiz - für deutsche Aupairs - natürlich nur im französischen und italienischen Sprachgebiet möglich.Die Bestimmungen für Aupairs in der Schweiz richten sich nach dem Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmerinnen mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten. Au-pairs haben Anspruch auf Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und eine Reihe von weiteren Sozialleistungen. Die soziale Absicherung für Au-pairs und die damit verbundenen hohen Kosten für die Gastfamilie haben ähnliche Auswirkungen wie in Frankreich: Es kommt nicht selten vor, dass die Gastfamilien Ihrer Anmeldepflicht nicht nachkommen und Au-pairs ohne die erforderliche Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung ihre Aupair-Tätigkeit ausüben.

Sprachschule:
Die Gastfamilie ist verpflichtet, der Aupair-Angestellten bei der Wahl einer geeigneten Schulungsmöglichkeit behilflich zu sein und den Schulbesuch zu überwachen. Der Schulbesuch ist innerhalb von vier Wochen nach Einreise aufzunehmen.
In den Städten Lausanne, Montreux, Neuchâtel und Genf werden von verschiedenen Sprachinstituten Französischkurse für Ausländerangeboten. Vielerorts ist auch eine staatlich subventionierte Schule für Erwachsenenbildung, ähnlich der deutschen Volkshochschule, verfügbar, die ein breites Angebot an Kursen aller Art vorzuweisen hat.


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